Discountbroker im Vergleich und Onlinebroker

Warum das Depot bei einem Onlinebroker führen?

8 Mio. Anleger in Deutschland besitzen Aktien oder andere Wertpapiere. Viele unterhalten zu dem Zweck ein Aktiendepot bei der eigenen Hausbank, z.B. einer Sparkasse oder Volksbank. Allerdings sinkt der Anteil derer, die sich bei ihren Anlageentscheidungen von einem Anlageberater unterstützen lassen, kontinuierlich. Der weitaus größere Teil informiert sich inzwischen selbst und nutzt dabei die vielfältigen Angebote im Printbereich (Börse Online, Der Aktionär, Trader Magazin) und im Internet, wie es zum Beispiel das Informationsportal onvista.de bietet.

Für diese selbstentscheidenden Anleger sind Onlinebroker die idealen Partner. Denn diese verzichten in der Regel auf eine Beratung und haben ihr Geschäftsmodell auf die effiziente Ausführung von Wertpapiertransaktionen ausgerichtet (execution only). Dem Anleger bieten sich dadurch mehrere Vorteile.

Vorteil Handelsplätze

Bei den klassischen Filialbanken sind die Handelsoptionen begrenzt. So werden in der Regel nur die deutschen Parkettbörsen und der elektronische Handelsplatz XETRA angeboten. Ein Handel über ausländische Börsen oder alternativen inländischen Börsen wie Tradegate Exchange ist meist nicht vorgesehen. Besonders negativ fällt dabei ins Gewicht, dass zumeist auch nicht die Möglichkeit eines außerbörslichen Handels gegeben ist. Im außerbörslichen Handel können Derivate direkt mit dem Emittenten gehandelt werden. Vorteile sind die günstigeren Gebühren und die längeren Handelszeiten bis 22:00 Uhr.

Vorteil Gebühren

Durch die Spezialisierung haben Onlinebroker Kostenvorteile, die an die Kunden weitergegeben werden. Die Depotführung ist fast immer kostenlos und die Ordergebühren sind durchweg niedriger als bei den Filialbanken. Auch bei den Ordernebenkosten wie Limitgebühren und Teilausführungen punkten die Onlinebroker gegenüber den klassischen Filialbanken.

Vorteil Service

Die Tradingplattformen der Onlinebroker werden permanent weiterentwickelt und an den Bedürfnissen der Anleger ausgerichtet. Ergänzend zum Webtrading bieten die meisten Onlinebroker eine eigene Handelssoftware an, die nach der Installation auf dem Rechner des Kunden meist keine Wünsche übrig lässt. Realtimekurse, skalierbare Charts mit zuschaltbaren Indikatoren lassen Traderherzen höher schlagen, bieten aber auch dem Gelegenheitstrader einen deutlichen Vorteil.

Die Servicehotlines der Onlinebroker sind in der Regel bis zum außerbörslichen Handelsschluss um 22:00 Uhr besetzt und der Anleger findet dort kompetente Ansprechpartner vor. Die meisten Onlinebroker wie die Consorsbank, Flatex und S Broker bieten ihren Kunden auch den Handel über mobile Apps an.

Die in Deutschland ansässigen Onlinebroker unterliegen der Aufsicht der BaFin und sind Mitglied im Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Weil auch ausländische Broker auf dem deutschen Markt aktiv sind, raten wir vorsichtigen Anlegern, sich vor der Depoteröffnung nach der Einlagensicherung zu erkundigen. In unserem Brokervergleich haben wir die jeweiligen Sicherungssummen und die Art der Sicherung mit abgebildet.

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